REQUISITEN: 1 Kartenspiel oder Zettel, einen Tisch mit Platz für jeden Mitspieler

Mörder 1

Spieler: 7-100 | Dauer: 15-60 Min. | Alter: 18-100 Jahre

Ablauf und Regeln

Man nehme aus einem Kartenspiel soviele Luschen und einen Buben wie Spieler im Kreis sitzen. Dann werden die Karten verteilt, derjenige der den Buben hat ist der Mörder. Er muss jetzt versuchen so viele wie möglich umzubringen.

Dazu gibt er Handdrücker aus. Jeder Lebende der eine bestimmte Anzahl von Drückern bekommt, zieht einen ab und gibt die restliche Anzahl in die entsprechende Richtung weiter. Kommt bei einem Spieler nur ein Drücker an, so ist er tot! Tote Mitspieler drehen ihre Karte (mit der Lusche) um oder legen den Kopf auf die Knie, wenn sie jetzt Drücker bekommen, dann geben sie genausoviele (ohne einen abzuziehen) weiter.

Jeder kann einen Verdacht äußern wer der Mörder ist, es muss wahrheitsgemäß geantwortet werden, hat man allerdings falsch gelegen so ist man tot. Ist der Mörder enttarnt oder hat er alle umgebracht, so werden seine Opfer gezählt und das ist dann seine Punktzahl. Tipp: Auch mit mehr als einem Mörder (die sich natürlich nicht selber umbringen können) spielbar.

Die Mörderbestimmung erfolgt wieder mit Hilfe eines abgezählten Kartenspiels (Luschen und ein Bube). Die Gruppe sitzt im Kreis, jeder hat eine Kerze (Teelicht eher unpraktisch) oder die verdeckte Karte vor sich. Der Mörder muss nun durch zuzwinckern die Mitspieler töten.

Wer angezwinkert wird ist tot – und muss sein Licht ausblasen oder die Karte vor sich umdrehen. Jeder darf jederzeit einen Verdacht äußern wer der Mörder ist, liegt er falsch so stirbt er. ODER Nur wenn 2 einen Verdacht haben kann gehandelt werden.

Und zwar müssen die gleichzeitig auf den Mörder zeigen, wenn beiden auf verschiedene Leute zeigen, sterben sie. Zeigen sie beiden auf jemanden der nicht der Mörder ist so sterben sie auch. Und nun meine Lieblingsversion: Eine große Gruppe (mehr als 10) sitzt im Kreis.

Ein Spielleiter (das erste mal macht es jemand der das Spiel kennt, dann der Mörder der Vorrunde) beginnt mit follgender Geschichte: „Ein kleines Dorf irgendwo, alle Bürger gehen schlafen. Doch da erwacht – vermutlich verursacht durch den bösen Mond – ein Mörder.“ Diesem tippt er (alle anderen Mitspieler haben die Augen geschlossen und den Kopf auf den Knien – sie schlafen ja schliesslich) auf den Kopf, den er jetzt heben darf (natürlich leise).

„Doch auch ein anderer Bürger des Dorfes erwacht auf Grund einer bösen Vorahnung.“ – jetzt tippt der Spielleiter einen weiteren Dorfbewohner an – den Detektiv, auch dieser hebt seinen Kopf leise. Folgender Part ist jetzt in jeder Spielrunde gleich: „Der Mörder zieht nun um die Häuser und sucht sich sein Opfer aus, wobei er vom Detektiv beobachtet wird.

“ Daraufhin zeigt der Mörder unauffällig und leise (der Sitznachbar darf ja nichts merken) auf eine Person im Kreis (außer dem Detektiv). Der Detektiv ist der einzige (außer dem Spielleiter, und den Toten in folgenden Spielrunden) der sieht, wer der Mörder ist und wen er ausgewählt hat. „Der Mörder hat seine Wahl getroffen, Detektiv und Mörder gehen wieder schlafen (Kopf auf die Knie) und das Dorf erwacht.

Doch ein Mitbewohner ist tot. Es ist..

.“ Der Spielleiter nennt den Namen. Der zweite Part ist auch in jeder folgenden Runde gleich: „Das Dorf ist verärgert und zieht los den Schuldigen zu finden und zu richten.

“ Was nun folgt ist das eigntliche Spiel, herrliche Diskusionen: Und zwar kann irgendjemand sagen, „Ich weiss es ist Thomas, lasst ihn uns töten, wer ist dafür?“ Daraufhin Thomas: „Du verdächdigst micht doch bloss, weil ich Dir den Saft über die Hose gekippt habe, also das ist doch Blödsinn, lasst uns lieber Andreas killen!“ Andreas: „Das sieht Dir ähnlich, aber ich bin für Stefan, es hat nämlich neben mir geraschelt.“ Stefan: „Ja klar habe ich geraschelt, ich bin nämlich der Detektiv und es ist Dirk.“ Dirk: „Ja, der Detektiv bin ich auch, und ich weiß, dass es Thomas ist.

“ Dieter: „Was ihr alle erzählt, ICH bin der wahre Detektiv und ich bin auch für Dirk.“ Abstimmungen können sofort abgehalten werden. Entweder steht bloss eine Person zur Auswahl oder mehrere.

Sobald sich die Mehrzahl der Spieler gemeldet hat wir der Beschuldigte gelyncht. „Das Dorf knüpft ..

. auf. Und geht schlafen.

“ Wenn der Mörder gefunden ist, dann geschehen keine weiteren Morde, ansonsten geht es mit Part 1 wieder von vorne los. Der Detektiv bekommt soviele Punkte wie er Dorfbewohner retten konnte, der Mörder soviel wie er umgebracht hat. Tipp: Man kann sich vorher überlegen ob man es dem Dorf verrät, wenn sie ihren Detektiv umgebracht haben.

Weitere Variante: Der Mörder bringt seine Opfer durch Augenzwinkern, Augenbrauenheben etc. um. Diese Version klingt ähnlich wie das Werwolf Spiel, ist aber genau so gut!! Als Trinkspiel Trinken muss der Detektiv, wenn er einen Falschen verdächtigt Der Mörder, wenn er enttarnt wird In der Variante mit dem Zuzwinkern: der Mörder muss einen Doppelten trinken, wenn er auf frische Tat ertappt wird.

Als Halloweenspiel Der Mörder ist in dem Fall ein Vampi

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Quelle: https://www.spielwiki.de/M%C3%B6rder_1

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